Die verschiedenen Biodiversitätsförderflächen, wie Saum auf Ackerland, Bunt- und Rotationsbrachen, bereichern die Artenvielfalt und den Lebensraum für die Insekten- und Kleintierwelt. Diese Bereicherung ist aber nur gewährleistet, wenn auch eine regelmässige Pflege erfolgt und die Unkräuter entfernt werden. Wichtig ist, die Blütenständer von Neophyten, Blacken, Ackerkratzdisteln, usw. vor dem Versamen zu entfernen.

In der BFF-Wegleitung sind auf der Seite 12 die Ausschlusskriterien nach den verschiedenen Unkräutern aufgelistet. Bei extremer Verunkrautung ist die Parzelle nicht mehr beitragsberechtigt und kann von der LN ausgeschlossen werden.

Zudem wurden schon einige extensive Wiesen gemäht, auch solche im Vernetzungsperimeter. Wichtig ist bei diesen Wiesen, dass die Nutzung nach den Vorgaben im Labiola-Vertrag erfolgt. Bei den meisten Flächen beinhaltet dies der Rückzugsstreifen, welcher auf 5-10% der Fläche stehen gelassen werden muss. Die Rückzugsstreifen sollen nicht entlang von Waldrändern und Hecken angelegt werden und weisen eine Breite von einem bis sechs Meter auf.



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