Die Biodiversitätskontrollen werden grösstenteils in den Sommermonaten Juli und August durchgeführt und beinhalten die Bereiche Biodiversität Ql und Qll, die Vernetzung und die Landschaftsqualität. Betriebe mit Labiola-Verträgen haben zum Teil relativ viele und komplexe Vernetzungsmassnahmen, welche sie umsetzen müssen auf ihren Betrieben, weshalb in diesem Bereich in den letzten Jahren häufig Mängel festgestellt wurden.


Folgende Punkte sollten im Bereich der Vernetzung speziell beachtet werden:

  • Die beschriebenen Vernetzungsmassnahmen im Labiola-Vertrag sollen konsequent umgesetzt werden.
  • Der Rückzugsstreifen auf extensiv genutzten Wiesen dürfen nicht entlang von Waldrändern und Hecken angelegt werden. 5-10% der Parzellenfläche müssen insgesamt stehen gelassen werden.
  • Die Kleinstrukturen müssen genügend gross sein und dürfen nicht mit Dornen und Sträuchern überwachsen sein. Detaillierte Informationen sind den Labiola Merkblättern zu entnehmen.

Strukturdaten:

Mit der Datenerhebung im Frühling aktualisieren die Betriebsleiter unter anderem ihre Strukturdaten, zu denen auch die Bäume zählen. Wichtig ist, dass auch diese Angaben sorgfältig überprüft werden und bei Abgängen dies entsprechend gemeldet und angepasst wird, sofern keine Ersatzpflanzung erfolgt. Sind die Bäume in einem Vernetzungs- oder Landschaftsqualitätsvertrag, so muss eine Ersatzpflanzung erfolgen.